Unser Pferd ein Spezialist
Das Pferd hat sich über Millionen von Jahren zu einem herausragenden Hochleistungssportler entwickelt, bei dem ein reibungsloser Bewegungsablauf entscheidend für das Überleben ist. Kleine „Probleme“ können schnell zu größeren Herausforderungen werden.
Wenn unser Pferd plötzlich oder schleichend sein Verhalten ändert, Bewegungen nicht mehr wie gewohnt ausführt oder Abwehrreaktionen gegenüber uns oder der Ausrüstung zeigt, sind das Anzeichen dafür, dass “etwas nicht (mehr) stimmt“ mit unserem Partner Pferd.
Ein Beispiel dafür ist ein nicht passender Sattel, der zwangsläufig muskuläre Probleme beim Pferd verursachen kann. Schnell entstehen Blockaden, die schwerwiegende Folgen haben können. Der Austausch des Sattels ist der erste und wichtigste Schritt in die richtige Richtung. Eine begleitende Therapie der betroffenen Muskulatur ist dabei unerlässlich.
Solche und ähnliche Situationen erlebe ich oft im Umgang mit unseren Pferden.
Um diesen und anderen Ursachen auf den Grund zu gehen, habe ich mich für die Kombination aus Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur entschieden. So kann ich sanft Blockaden im Körper lösen und dem Pferd zu einem gesunden Bewegungsablauf verhelfen.
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Warum Pferdetherapie?
Die Biomechanik des Pferdes und seine Bewegungsfähigkeit
Unser Partner, das Pferd, hat durch Züchtung und Selektion zwar spezielle Fähigkeiten für unterschiedliche Aufgaben entwickelt, doch letztendlich bleibt es ein Pferd, dessen Biomechanik sein Potenzial prägt.
Die Einschränkungen, die unser Partner Pferd mit sich bringt, hindern es daran, sein volles Bewegungspotenzial auszuschöpfen. Es ist auf einen gesunden Bewegungsapparat angewiesen und zeigt oft bemerkenswerte Kompensationsfähigkeiten. Diese Kompensationen können jedoch, wenn sie über längere Zeit bestehen, häufig zu irreparablen Schäden führen.
Nur ein gesundes, entspanntes Pferd mit geeigneter Ausrüstung und solider Ausbildung kann als verlässlicher Partner fungieren.
Therapiemöglichkeiten für ein gesundes Pferd
Als Pferdetherapeut setze ich Osteopathie und Physiotherapie ein, um Blockaden und Störungen zu identifizieren und zu behandeln. So kann unser Pferd sich wieder störungsfreier bewegen.
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie wird als ein ganzheitliches System betrachtet, das das Zusammenspiel der verschiedenen Körpersysteme in den Fokus rückt. Bei der Behandlung liegt der Schwerpunkt nicht nur auf dem Symptom, sondern auf dem Erkennen und Beheben von osteopathischen Dysfunktionen. Hierbei werden Knochen, Muskeln, Bänder, Faszien und Organe umfassend berücksichtigt. Das Pferd und seine Einschränkungen werden nicht isoliert betrachtet; stattdessen werden sämtliche Aspekte wie Haltung, Fütterung, Hufe, verwendetes Equipment und sogar der Reiter selbst eingehend geprüft.
Die Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1821–1917) begründet. Der französische Tierarzt Dominique Giniaux hat wesentlich zur Osteopathie am Pferd beigetragen, indem er in den 1980er Jahren begann, diese Methode auf Pferde anzuwenden.
myofasziale Triggerpunkt Therapie und Faszien Techniken
Ich betrachte die myofasziale Triggerpunkttherapie und Faszien-Techniken nicht als eigenständige Therapieform, sondern vielmehr als eine wirkungsvolle Methode zur Unterstützung der Osteopathie. Daher sind die myofasziale Triggerpunkttherapie und die Faszien-Techniken ein fester Bestandteil meiner osteopathischen Behandlungen.
myofasziale Triggerpunkt Therapie und Faszien Techniken
Trigger heißt übersetzt Auslöser.
Myofasziale Triggerpunkte sind lokal begrenzte Bereiche im Muskel bzw. Faszien Gewebe die empfindlich und je nach dem mit mehr oder weniger Schmerz auf Druck reagieren. Sie sind als „gelartige Knubbel“ fühlbar.
Der MTrP entsteht fast immer durch Überlastung der Muskulatur, sei es durch z.B. ein nicht richtig sitzenden Sattel, Fehlstellungen, “falsches Reiten“ aber auch “dauerhafter“ Stress kann ein Auslöser sein. Da nie ein Muskel alleine betroffen ist, ziehen sich die MTrP durch die Muskulatur und durch die Faszien. Die Auswirkungen sind auf die Muskeln und Faszien spürbar. Der Muskel kann nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt werden, der Muskelstoffwechsel wird eingeschränkt. Der Muskel kann seine Arbeit nicht mehr richtig verrichten, Schon- bzw. Fehlhaltungen werden eingenommen, der Muskel verkürzt sich. Der Bewegungsablauf verändert sich.
DRY NEEDELING Therapie
Bei der DRY NEEDELING Therapie wird der Triggerpunkt mit Hilfe einer Akupunkturnadel aufgelöst. Die Akupunkturnadel wird in den Triggerpunkt gestochen und dadurch kommt es zu einer elektrischen Entladung, auch Reset genannt. Das Muskelgewebe kann sich regenerieren. Die Verspannungen lösen sich.
Stresspunktmassage nach nach Jack Maegher
Jack Maegher entwickelte die Stresspunktmassage.
Deren Grundlage sind 25 Stresspunkte die sich über das Pferd verteilen.
Jeder Stresspunkt befindet sich an den Muskelansatz, an der Ursprungssehne oder am Übergang Muskulatur / Ursprungssehne.
unterstützende Therapieformende
Laserfrequenztherapie
Die Lasertherapie stellt eine moderne, nicht-invasive und vollkommen schmerzfreie Behandlungsform dar, bei der elektromagnetische Strahlung lokal angewendet wird, um Veränderungen im Gewebe auf zellulärer Ebene zu bewirken.
Dieser Prozess erzeugt einen positiven Effekt, der die Heilung verschiedener Läsionen unterstützen kann. Hierbei wird dem Körper von außen Energie zugeführt, was bislang nur durch das Lasertherapiegerät möglich ist.Die Anwendung dieser Therapieform ist besonders in der Tiermedizin von Bedeutung, da sie ohne Stress oder Unbehagen für das Tier durchgeführt werden kann. Die Lasertherapie fördert nicht nur die Durchblutung, sondern kann auch Entzündungen reduzieren und die Schmerzlinderung unterstützen. Pferde, die regelmäßig an dieser Therapie teilnehmen, zeigen oft eine schnellere Genesung und eine verbesserte Beweglichkeit.
In Kombination mit anderen Behandlungsformen wie der Osteo- und Physiotherapie kann die Lasertherapie einen ganzheitlichen Ansatz zur Gesundheitsförderung und zur Leistungssteigerung bieten. Es ist bemerkenswert, wie die sanfte Kraft des Lichts dazu beiträgt, das Wohlbefinden unserer tierischen Begleiter zu verbessern und ihnen ein freieres, unbeschwertes Leben zu ermöglichen.
pulsierende Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie in der Pferdetherapie: Eine alte Heilkunst
Die Magnetfeldtherapie zählt zu den ältesten Therapieformen in der Pferdetherapie.
Die pulsierende Magnetfeldtherapie wird seit dem späten 19. Jahrhundert auch in der Behandlung von Pferden genutzt. Ihren Durchbruch erlebte sie jedoch Ende der 60er Jahre, als die ersten Astronauten mit der „Weltraumkrankheit“ aus dem All zurückkehrten. Der Grund dafür war das fehlende Magnetfeld der Erde im Weltraum. Man besinnt sich wieder auf...... die heilende Wirkung des Magnetfelds, das dem natürlichen Erdmagnetfeld ähnelt und in der Lage ist, die zellulären Regenerationsprozesse zu unterstützen.
In der Pferdetherapie wird die Magnetfeldtherapie eingesetzt, um den Heilungsprozess bei Verletzungen zu fördern, Schmerzen zu lindern und die allgemeine Vitalität sowie das Wohlbefinden der Pferde zu steigern. Diese Therapieform ist besonders beliebt wegen ihrer nicht-invasiven Natur und der Fähigkeit, tief in das Gewebe einzudringen, ohne dabei Nebenwirkungen hervorzurufen.
Die Anwendung erfolgt in der Regel durch spezielle Matten oder Decken, die mit Magnetspulen ausgestattet sind und sanfte, pulsierende Magnetfelder erzeugen. Pferde empfinden diese Behandlung oft als sehr angenehm und entspannend, was zu einer besseren Akzeptanz und Kooperation während der Therapie führt.
Die Magnetfeldtherapie kann allein oder in Kombination mit anderen Therapieformen wie der Osteopathie oder Physiotherapie eingesetzt werden, um ein ganzheitliches Behandlungskonzept zu schaffen. Durch regelmäßige Anwendungen können nicht nur akute Beschwerden gelindert, sondern auch chronische Leiden gemildert und die allgemeine Gesundheit des Pferdes unterstützt werden.
Thermografie für Pferde
Wärmebildkameras und ihre Funktionsweise
Eine Wärmebildkamera wandelt die für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotstrahlung in elektrische Signale um. Dies führt zur Erzeugung eines Bildes in Falschfarben oder, seltener für thermographische Anwendungen, eines monochromen Graustufenbildes.
Auf diese Weise können Veränderungen im Gewebe sichtbar gemacht werden, unabhängig davon, ob es kälter oder wärmer ist. Temperaturunterschiede können durch einen Seitenvergleich deutlich dargestellt werden, was bei der Auffindung von Anomalien hilfreich sein kann.
NeuroStim® M21
Neuromuskuläre Stimulationstherapie (Matrix-Rhythmus)
Kinesiotapes für Pferde
Wie das Wort flexibel schon verspricht, sind die Tapes nicht starr, sondern folgen flexibel der Bewegung. Sie sind extra so konzipiert das sie die Bewegungen (erst wieder) möglich machen und sie unterstützen. Die volle Beweglichkeit des Körpers wird möglich.
Solekammer
Die Kraft der Sole (Salz) ist nicht nur auf die Atmung beschränkt. Die Sole desinfiziert und ist auch bei Hauterkrankungen ein sinnvolles Hilfsmittel.
Hinweis im Sinne §3 HWG:
Bei den hier vorgestellten Methoden, sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art, handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.
Zusammenfassend
Das Pferd hat sich über die Millionen von Jahren zu einem perfekten Hochleistungssportler entwickelt, für den ein funktionierender Bewegungsablauf Überlebenswichtig ist.
Kleine „Problemchen“ können schnell ein großes Ausmaß annehmen.
Wenn unser Pferd auf einmal oder schleichend sein Verhalten ändert. Bewegungen nicht mehr wie gewohnt ausführt, ein Abwehrverhalten gegenüber uns oder der Ausrüstung zeigt, sind das Anzeichen dafür, dass “etwas nicht (mehr) stimmt“ mit unserem Partner Pferd.
Beispielweise kann ein nicht passender Sattel zwangsläufig muskuläre Probleme beim Partner Pferd entstehen lassen. Schnell werden daraus dann Blockaden, die weitreichende Folgen nach sich ziehen können.
Ein Satteltausch ist der erste und wichtigste Schritt in die richtige Richtung.
Die begleitende Therapie für die betroffene Muskulatur ist unabdingbar.
Diese und ähnliche Situationen begegnen mir im Umgang mit unserem Partner Pferd.
Um diesen und anderen Ursachen auf den Grund gehen zu können, habe ich mich für die Osteopathie in der Kombination mit der Physiotherapie als Therapieform entschieden.
So kann ich auf sanfte Weise die Blockaden des Körpers lösen und dem Pferd wieder zu einem gesunden Bewegungsablauf verhelfen.
Indikationen
körperliche Probleme
- Bocken, Steigen und Widersetzlichkeit
- Schiefhalten des Kopfes oder Schweifes
- Mangelnde Durchlässigkeit
- Unwilligkeit am Zügel
- Biegungs- und Stellungsprobleme
- Taktfehler
- mangelnder Raumgriff
- Probleme bei Seitwärtsgängen oder dem Rückwärtsrichten
- Leistungsabfall
- Auffälliges oder ungleichmäßiges Schwitzen
- Probleme beim Aufsteigen
- spanniger und festhaltender Rücken
- Akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Koordinations-, Konzentrations- oder Lernschwierigkeiten
- Chronische und akute organische (viszerale) Probleme
- Haltungs-, Stellungs- und Entwicklungsfehler
- „Untugenden“ wie Headshaking, Weben etc.
- Verhaltensauffälligkeiten
- Chronische Übermüdung
- Stoffwechselkrankheiten
- Verdauungsprobleme
- Hormonstörungen
- Muskelverspannungen
- Kopf- und Rückenschmerzen
- Stress – (hyperaktiv)
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Rittigkeitsprobleme
- Steifheit
- unerklärliche Lahmheit
- Muskelverspannungen
- nach einem Sturz/Unfall
- nach dem Abfohlen
- Festlegen/Aufhängen
- nach längeren Trainingspausen
- Empfindlichkeit im Rücken
- Sattelzwang
- Verhaltensauffälligkeiten
- schlechte Futteraufnahme
- Infektanfälligkeit
- schlechtes Fell
- immer wiederkehrende Blockaden ohne ersichtlichen Grund
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