Radiale Stoßwelle für das Pferde (und andere Tiere)

Was ist radiale St0ßwellentherapie beim Pferd?

Die radiale Stoßwellentherapie beim Pferd ist eine nicht-invasive Behandlung mit mechanischen Druckwellen. Ein Handstück wird auf die Haut gesetzt und gibt Impulse in das Gewebe ab. Die Wellen breiten sich dabei fächerförmig und eher oberflächennah aus.



Sie wird ergänzend zur tierärztlichen Behandlung eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Muskelverspannungen und Triggerpunkten
  • Sehnen- und Bandbeschwerden
  • bestimmten Gelenk- oder Arthroseproblemen
  • Narbengewebe und gestörter Gewebeheilung
  • Beschwerden im Bereich des Rückens oder der Hufrolle, je nach Befund

Die Behandlung kann die lokale Durchblutung, die Schmerzverarbeitung und die körpereigenen Heilungsprozesse beeinflussen. Sie ersetzt jedoch keine genaue Lahmheitsdiagnostik.


Was ist radiale St0ßwellentherapie beim Pferd?

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Radiale Stoßwellentherapie beim Pferd

Die radiale Stoßwellentherapie für Pferde ist eine nicht-invasive Behandlung, die mit mechanischen Druckwellen arbeitet. Ein Handstück wird auf die Haut aufgelegt und sendet Impulse in das Gewebe, wobei sich die Wellen fächerförmig und eher oberflächlich ausbreiten.

Wirkungsweise der Therapie

In der Stoßwellentherapie für Pferde kommen energiereiche mechanische Stoßwellen zum Einsatz. Diese Druckwellen fördern die Freisetzung zahlreicher Wachstumsfaktoren und haben eine entzündungshemmende Wirkung. Diese Behandlungsmethode kann Erkrankungen im Weichteilbereich des Stütz- und Bewegungsapparates effektiv adressieren.

Triggerpunkt-Stoßwellentherapie

Die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie ist besonders wirksam bei myofaszialen Schmerzsyndromen. Die Stresspunktmassage ist eine effektive Technik zur Lösung von Verhärtungen innerhalb der Muskulatur. Muskelverspannungen bei Pferden treten oft an denselben Stellen auf, die als Stress- oder Triggerpunkte bezeichnet werden. Durch die Anwendung der Triggerpunkt-Stoßwellentherapie können diese Punkte in kurzer Zeit gelöst werden. Während einige Triggerpunkte tastbar sind wie drahtähnliche Strukturen, erscheinen andere als kleine Knoten, abhängig von der Art des Muskels.

Wann macht eine Stoßwellenbehandlung Sinn?

  • Sehnenverletzungen
  • Rückenschmerzen, einschließlich Kissing-Spines
  • Verkalkungen des Nackenbandes und Verspannungen der Halsmuskulatur
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
  • Trigger-Punkte
  • Wundheilungsstörungen


Ablauf einer Behandlung

Für die Behandlung wird das mobile Stoßwellengerät vor Ort aufgebaut. Je nach behandeltem Bereich dauert die Anwendung etwa 10 bis 20 Minuten. Die Intensität wird individuell an das Pferd und seine Reaktion angepasst. Anschließend kann sich das Pferd in Ruhe erholen und, sofern tierärztlich nichts anderes empfohlen wird, sein gewohntes Tagesprogramm fortsetzen.

Kontraindikationen

  • Verkalkungen innerhalb der Sehne: Werden Verkalkungen direkt im Sehnengewebe behandelt, führt dies oft zu negativen Reaktionen und ist kontraindiziert.
  • Bösartige Tumore (Maligne Neoplasien): Keine Anwendung im Bereich von oder direkt auf Tumorleiden.
  • Akute schwere Infektionen oder Entzündungen: Frische, eitrige oder unklare bakterielle Entzündungs- und Infektionsherde im Behandlungsbereich.
  • Frische Frakturen (Knochenbrüche): Nicht auf unversorgten oder instabilen Knochenbrüchen anwenden.
  • Blutgerinnungsstörungen / Koagulopathien: Bei starker Blutungsneigung oder blutverdünnender Medikation besteht das Risiko von Gewebeblutungen (Hämatomen).
  • Epiphysenfugen / Wachstumsfugen: Nicht direkt über offenen Wachstumsfugen bei wachsenden Fohlen und Jährlingen anwenden (Gefahr von Schädigungen des Knochenwachstums).
  • Nerven- und Hirngewebe sowie Lunge: Direkte Beschallung von empfindlichen Organen, dem Rückenmark, Gehirn oder Lungenarealen ist zu vermeiden.
  • Trächtigkeit: Bei Zuchtstuten sollte die Therapie im Becken- oder Bauchbereich


Hinweis im Sinne §3 HWG:

Bei den hier vorgestellten Methoden, sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art, handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.