Abweiden oder der sanfte Übergang zur Winterfütterung
Abweiden oder der sanfte Übergang zur Winterfütterung

Heute möchte ich ein nicht unwichtiges Thema aus unserem Offenstall ansprechen:
das „Abweiden“ – so nenne ich den Übergang von der Weide zum „Aufstallen“ und zur Winterfütterung.
Eine Herausforderung für Pferde und Stoffwechsel
Ähnlich wie das Anweiden im Frühjahr stellt das „Abweiden“ im Herbst eine Herausforderung für die Pferde und ihren Stoffwechsel dar. Momentan haben unsere Pferde viel mit ihrem Stoffwechsel zu tun; er arbeitet auf Hochtouren, und der Fellwechsel ist in vollem Gange. Wir versuchen, unsere Pferde so lange wie möglich auf der Weide zu lassen, solange das Wetter es zulässt. Doch jetzt, im Herbst, wird es ungemütlicher.
In diesem Jahr ist es, finde ich, besonders auffällig: Vor knapp zwei Wochen hatten wir noch T-Shirt-Wetter, und heute Nacht fielen die Temperaturen auf 3°, brrr.
Sanfter Übergang zur Winterfütterung
Mit dem Wetterwechsel haben wir begonnen, das Raufutter von Hand vorzulegen, damit sich unsere Pferde langsam umstellen können. Die Wiese blieb dabei auch nachts geöffnet. Gestern haben wir dann den Ballen in die Raufe gefahren und die Wiese nachts geschlossen.
Wir haben noch etwas überständiges Gras und werden die Wiese tagsüber solange offen lassen, wie es das Wetter zulässt. So können wir einen „sanften“ Übergang für unsere Pferde von der Sommerweide zur Winterfütterung schaffen.










