Trail Wochenende der DQHA SH auf der WT Ranch

Claudia Wilhelm • 13. Juni 2025

Trail Wochenende auf der WT Ranch

Am vergangenen Wochenende kamen Reiter mit ihren Pferden auf der WT Ranch zusammen, um ein spannendes Trail Wochenende zu erleben, das in Zusammenarbeit mit der DQHA Schleswig-Holstein und der WT Ranch organisiert wurde.


Der Samstag

Der Samstag begann pünktlich um 10 Uhr mit dem ersten Kurstag, der sich auf das Reiten von Trail-Patterns unter den Richteraspekten konzentrierte. Die erfahrene AQHA-, NSBA-, DQHA- und APHA-Richterin Helga Hommel leitete diesen Kurs. Sie hatte ein passendes Pattern (Aufgabe) für den Tag vorbereitet. Anhand dieses Patterns half sie den Teilnehmern, die Trail-Aufgaben besser zu bewältigen, zu verstehen und auf wichtige Details zu achten. Es war für jeden etwas dabei: Brücke, Tor, Rückwärtsgehen, Stangen etc. Teilnehmer, die mochten, konnten den Trail in allen Gangarten reiten, während sich die Unsicheren im Schritt und Trab bewegten.

Für die Pferde und ihre Reiter war es ein hervorragendes Training, da alle Kombinationen gemeinsam auf dem Platz ritten. Jeder ritt das Pattern, und Helga Hommel gab von Anfang an Tipps zur Verbesserung von Pferd und Reiter, die in den weiteren Durchgängen verfeinert wurden. Die anfängliche Nervosität von Reiter und Pferd verflog schnell.

Die Mittagspause fand im Saloon der WT Ranch statt. Vorab wurde ein „Buffet“ organisiert, und jeder Teilnehmer brachte etwas mit; von Salat bis Kuchen war alles vorhanden, was das Herz begehrt. Nach der Stärkung blieben alle Teilnehmer im Saloon, während Helga im anschließenden Theorieteil erklärte, wie sich die Bewertung im Trail zusammensetzt, worauf man achten sollte und wie man Strafen vermeiden und Punkte sammeln kann. Außerdem wurde besprochen, welche Ausrüstung erlaubt ist und welche nicht. Fragen wie „Wie kann ich mit dem Richter sprechen?“ sowie das Ausfüllen und Lesen des Scoresheets wurden umfassend erklärt. Keine Frage blieb unbeantwortet.

Mit frischem Wissen ging es in die zweite Runde: Die Aufgabe wurde nun mit den neuen Erkenntnissen geritten, und es wurde das Richten geübt, sodass jeder Teilnehmer ein besseres Gespür dafür bekam. Praktische Fragen, wie beispielsweise die Bewertungsgründe, wurden geklärt. Der erste Tag verging viel zu schnell, und alle waren sich einig: Es war ein großartiger, sehr informativer und lohnenswerter Tag, der unbedingt wiederholt werden sollte.

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Der Sonntag

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Extreme Trail und begann mit Blitz und Donner – zum Glück kein schlechtes Omen für den Kurstag. Pünktlich waren alle Teilnehmer mit ihren Pferden bereit für den Extreme Trail Kurs. Die Gruppe war bunt gemischt: vom 3-jährigen Jungpferd über Trail-Neulinge bis hin zu fortgeschrittenen „Wiederholungstätern“.

Gleich zu Beginn ging es mit der Vorstellung los. Neben dem üblichen Vorstellen der Teilnehmer und ihrer Pferde erkundeten sie zunächst ohne Pferde zu Fuß den Extreme Trail Park und dessen Hindernisse. Claudia Wilhelm, die Lehrgangsleiterin und Eigentümerin der WT Ranch, erklärte, worauf es beim Extreme Trail ankommt. Das Erleben der Hindernisse zu Fuß gab den Teilnehmern einen ersten Eindruck von dem, was sie und ihre Pferde an diesem Tag erwarten würde.

Dann ging es mit den Pferden an die Hindernisse. Teilnehmer mit Vorerfahrungen konnten gleich an ausgewählten Hindernissen ihre Bodenarbeit mit dem Pferd weiter verfeinern und sich neuen Herausforderungen stellen. Teilnehmer, die das erste Mal auf dem Trail waren, erprobten ihre Bodenarbeit an einfacheren Hindernissen. Dabei ging es vor allem um die klassischen Grundlagen wie „Lenkung und Bremse“ sowie erste Arbeiten auf Distanz.

Viel zu schnell kam die Mittagspause, die wir mit Pizza vom Pizzadienst füllten. Nach dem Mittagessen ging es zunächst ohne Pferd weiter, mit der Frage:

Wie kommt das beim Pferd an?

Wie fein kann das Kontenhalfter mit dem Leitseil sein?

Wie fühlt sich das Pferd im Hindernis mit unseren Hilfen?

Und vieles mehr.

Anschließend ging es dann mit den Pferden an die Hindernisse, die sich jeder für sich und sein Pferd ausgesucht hatte, und nun galt es, alles umzusetzen. Dabei wurden alle von Claudia unterstützt.

Zum Abschluss waren sich alle Teilnehmer einig: Das muss wiederholt werden. Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmer und ihre Pferde für dieses Wochenende, an unsere liebe Kollegin Helga Hommel und Claudia Wilhelm für die angenehme Atmosphäre während der Kurstage, sowie an die WT Ranch und ihr Team und die DQHA Schleswig-Holstein für dieses tolle Wochenende.

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Zum Saisonauftakt konnten wir meine liebe Kollegin Helga Hommel für einen Tageskurs zum Thema Seitengänge gewinnen. Der Kurs war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Bei dem strahlenden Osterwetter schien nicht nur die Sonne, sondern auch die Gesichter aller Reiter. Vielen Dank, liebe Helga, für den großartigen Kurstag und all die wertvollen Anregungen und Tipps! Es war einmal mehr einfach fantastisch! Wir freuen uns auf den nächsten Kurs im Sommer!
von Claudia Wilhelm • 2. Februar 2026
von Claudia Wilhelm • 11. März 2025
Endlich Neuro-Osteopathie für Pferde Dieser Kurs stand schon lange auf meiner Liste. Ursprünglich hatte ich vor, im Oktober 2024 teilzunehmen, doch die Ereignisse im Oktober veranlassten mich, nun im März dabei zu sein. Ich kann nur sagen, es hat sich wirklich gelohnt! Es gab viele vertraute Inhalte, aber auch zahlreiche neue Erkenntnisse. Ich freue mich darauf, diese Techniken in meine Behandlungen zu integrieren. Neuro- Osteopathie für Pferde ist eine spezialisierte Form der Therapie, die das Wohlbefinden und die Beweglichkeit von Pferden verbessert. Diese Technik kombiniert osteopathische Prinzipien mit neurologischen Ansätzen, um eine ganzheitliche Behandlung zu bieten. Ziel ist es, Blockaden zu lösen, das Nervensystem zu unterstützen und die natürliche Bewegungsfreiheit des Pferdes zu fördern. Durch sanfte Manipulationen und präzise Techniken können Spannungen gelöst und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Pferde, die unter Muskelverspannungen, Gelenkproblemen oder stressbedingten Beschwerden leiden, können von dieser Methode erheblich profitieren. Die Neuro-Osteopathie fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern trägt auch zur mentalen Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit der Tiere bei.
von Claudia Wilhelm • 17. Februar 2025
Im neuen Jahr habe ich gleich mit dem Tageskurs zur linearen Beschreibung des American Quarter Horse – Anatomie und Biomechanik – begonnen. An einem Tag habe ich mich erneut mit der Beurteilung von Pferden beschäftigt: Was kann ich aus dem Exterieur eines Pferdes ablesen und wie kann mir das im Training nützlich sein? Obwohl das Thema für mich nicht neu war, gab es auch hier wieder interessante Aspekte zu entdecken. Die Pferdebeurteilung kann man (Frau :-) ) nie oft genug üben. Man (Frau) lernt ständig dazu und schult gleichzeitig den Blick! Jedes Mal, wenn ich an einem Kurs dieser Art teilnehme, fühle ich mich inspiriert und motiviert, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Es ist faszinierend zu sehen, wie selbst kleinste Details im Exterieur eines Pferdes so viel über seine Bewegungen und sein Potenzial verraten können. Die Diskussionen mit anderen Teilnehmern und die praktischen Übungen sind besonders wertvoll, da sie neue Perspektiven eröffnen und den Austausch von Wissen fördern. Ich freue mich darauf, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und meine Trainingstechniken weiter zu verfeinern.